CINEMArvelous: Filmkritik: Fast & Furious 8

Zusammenfassung „Fast & Furious 8“

Die Geschichte des achten Teils der „Fast & Furious-Reihe“ ist schnell erzählt.

Dom Toretto (Vin Diesel) und Letty (Michelle Rodriguez) sind in Havanna und genießen ihre Flitterwochen, als Dom auf der Straße von einer Frau namens Cipher (Charlize Theron) angesprochen und erpresst wird.

Kurze Zeit später erhält sein Team durch den DSS Agent Hobbs (Dwayne Johnson) den Auftrag eine EMP-Waffe in Berlin zu stehlen. Nach geglückter Mission wendet sich Dominic gegen die Anderen und entkommt mit der Waffe. Nachdem er diese zu Cipher gebracht hat, erhält er weitere Aufträge von ihr, die er nicht ablehnen kann. Agent Hobbs wird wegen dem Vorfall in Berlin verhaftet. Im Gefängnis trifft er auf Deckhard Shaw (Jason Statham). Schnell wird klar, dass sie zusammenarbeiten müssen, um rauszufinden, was Cipher und Dom „Auf Abwegen“ Toretto im Schilde führen und sie aufzuhalten. Die Jagd beginnt und das Team versucht seinen Freund in New York aufzuhalten, als er dem russischen Verteidigungsminister den Koffer mit Atomcodes klaut. Remote hackt sich Ciphers Team in die Fahrassistenten der umstehenden und fahrenden Autos ein und verursacht eine Massenkarambolage mit dessen Wagen. Nächster Schauplatz ist eine Militärbasis an der sibirischen Küste, wo Dom ein Atom-U-Boot stehen soll. Letty kann unterdessen nicht glauben, dass ihr Mann die Familie im Stich lassen würde und versucht eine Erklärung dafür zu finden, denn dieser befindet sich fest in der Hand von Cipher, die seinen Sohn in Gefangenschaft hält.

Fast – Faster – Übertrieben

Während ich ein echter Fan der F&F-Filme bin und jeden Teil im Kino gesehen habe, fand ich diesen Teil unnötig und überflüssig.

Zum einen fand ich, dass man nach dem Tod von Paul Walker im siebten Teil einen würdevollen Abschluss gefunden hat und es dabei hätte belassen können. Aber auch die Leistung von Chris Morgan (Drehbuch) und F. Gary Gray (Regie) haben mich enttäuscht. Der 136-minütige Film hat praktisch nichts mehr mit Autos und Autorennen zu tun. Auch wenn klar war, dass die Filme sich von diesem Charakter wegbewegen und die Stories mehrdimensionaler werden und ein breites Publikum bedienen, ist von dem Kern sehr wenig übrig geblieben. Und selbst diese Szenen sind genauso überzogen und unrealistisch wie (mittlerweile) der „komplette „Film. Es reiht sich eine übertriebene Szene an die Nächste. Aber was will man anderes machen, wenn man actiontechnisch bereits in den ersten Minuten bei einem Autorennen in Havanna voll auffährt. Die Suppe ist hier nicht auf den Punkt gewürzt, sondern actionreich versalzen.

Roman Pearce (Tyrese) sorgt gemeinsam mit Tej (Ludacris) für den Witz, aber auch der zündet nicht mehr so wie in den Vorgängern.

Böse ist Out – Familie ist In

Mittlerweile ist Hollywood auf den Zug aufgesprungen, dass alle Bösen doch eigentlich nur traurig sind und deshalb etwas abdrehen, aber im Grunde genau so liebenswert wie alle Anderen. Während das Fast-Team immer DIE Familie war, haben jetzt auch die Antagonisten Familie. Der „human touch“ und Gefühle sind In und werden praktisch bis zum Erbrechen ausgeschlachtet.

Besetzung

Das Beste an dem Film ist die Besetzung. Vin Diesel, Dwayne Johnson, Tyrese Gibson, Ludacris a.k.a Chris Bridges und Jason Statham gemeinsam auf der Leinwand sind schon klasse. Aber auch dass Luke Evans (spielt Owen Shaw) es zurück in die F&F-Welt schafft und Kurt Russell (spielt Mr. Nobody) uns wieder beehrt, ist schön zu sehen. Charlize Theron lässt erneut die erbarmungslose Psychopatin raushängen, wie wir es seit „Snow White and the Huntsman“ bereits gewöhnt sind.

Mein persönlicher Star, wenn auch nur für einen kurzen Auftritt, ist die wundervolle Helen Mirren und ihrem Charakter wurde auch der beste Witz des gesamten Films ins Drehbuch geschrieben.

Fazit

Ich dachte, dass es nach dem sinnfreien Tokyo Drift nicht unnötiger kommen kann – Es kann!

 

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