HAUSraster #6 Internet of Nothing

Das Unschöne am Hausbau in einem Neubaugebiet ist, dass man praktisch keine Internetanbindung hat. Während der Hausanschluss der Telekom pünktlich für 600 Euro parat war (Schnapper) und es angeblich 400 Euro Erstattung bei einem Vertragsabschluss gäbe (Hey Ho), sind wir nach zwei Monaten immer noch unangebunden. „Leider ist an der angegebenen Adresse kein Internet verfügbar“…Nach einem Zwergenaufstand in der Bauherren-Hotline bekam ich mitgeteilt, dass unsere Stadt es vergeigt hat die Versorgung durch die Telekom zu beantragen. Daraufhin machte ich einen riesen Terz beim Bauamt das mich wissen ließ, dass die Telekom Schuld sei. Diese hätte bereits alles verlegt und bekommt jetzt den Rest nicht auf die Kette. Seitdem führe ich ein Leben mit einem Internetstick, um wenigstens meine E-Mails zu checken und suchte nach Hot Spots und offenen W-Lans. Mittlerweile habe ich ein bitterböses Schreiben an die Telekom und die Stadt geschickt, dass die beiden es doch bitte mit vereinten Kräften möglich machen sollten uns wieder aus der Steinzeit ins Jahr 2017 zu transportieren.

Regelmäßig News auf einem Blog zu veröffentlichen ist sonst relativ anstrengend, womit wir beim Thema wären. Mein Feedback zu „Logan“(No!) , „Fast & Furious 8“ (Unnötig!) und „Guardians of the Galaxy Vol.2“ (Ich bin Groot!) liegt vorbereitet rum und wartet quasi nur darauf hochgeladen zu werden.

Ich versuche es zu publizieren, bevor die nächsten Teile ins Kino kommen 🙂

Und an alle IT-Freaks da draußen : Wennn mir irgendjemand irgendeinen coolen Tipp geben kann, wie ich wieder vollwertiges Mitglied im WorldWideWeb werde, schickt mir biiiiiitte ne Nachricht!!!

Thx ❤

 

Toni on the beach

Vor einigen Wochen haben wir Euch den Gin-Cocktail „Der Toni“ vorgestellt. Heute gesellt sich unsere Sommerkreation zu ihm.

Ihr seid im Urlaub, der Planet brennt Euch rote Farbe auf die Haut und das Meer glitzert unter strallendblauem Himmel…genau das richtige Panorama für einen TONI. Problem nur, dass ihr nicht alle Zutaten zur Hand habt – here comes the „TONI on the beach“!

Rezept

4 cl Gin

Auffüllen mit Lemon Soda

Lasst es Euch schmecken und genießt den Sommer!

HAUSraster #5: Hör mal wer da baggert!

Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich manchmal denken, ich bin mit Tim Taylor, dem Heimwerker-Chaoten verheiratet.

Wir haben bei unserem Fertighaus praktisch Alles ab dem Rohbau rausgerechnet, weil mein Mann und seine Home-Boys ihr handwerkliches Talent unter Beweis stellen wollten.

Von den Spachtelarbeiten, über die Montage der Innentüren bis zur Montage der französischen Balkone im Obergeschoss können die Jungs einfach Alles. Und das ist es doch was das männliche Geschlecht für uns Frauen so attraktiv macht – Sie retten jede Situation!

Heute beginnen die Arbeiten rund um´s Haus. Der Bagger wurde pünktlich um 14 Uhr angeliefert und die Erde wird seit Stunden mit dem guten Stück hin und her transportiert. Während ich in der Küche stehe, fährt ein Bagger langsam an mir vorbei: “ Willkommen bei Mc Donald´s, Ihre Bestellung bitte!“ und ich reiche eine prickelnde Flasche Bier nach draußen.

In diesem Moment denke ich gerade darüber nach, dass seit drei vollen Tagen keine einzige Katastrophe passiert ist. Ich bin noch nie so lange am Stück desasterfrei… mein schlechtes Karma scheint wirklich weitergezogen zu sein, zu irgendeinem anderen armen Schwein. Irgendwem, der es wahrscheinlich genauso wenig verdient hat wie ich.

Und zack, rutscht der Bagger gegen die Hauswand und das Leben lacht sich diabolisch ins Fäustchen.

Man soll halt den Tag doch nicht vor dem Abend loben.

Ich schlüpfe hastig in die Schuhe und eile nach draußen. Der Bagger hängt in der Hauswand fest, die Erde war abgerutscht und man bekommt ihn wieder vor noch zurück bewegt. Schon ein Zentimeter Bewegung reißt direkt das nächste Stück Putz runter.

30 Minuten lang weist mein Mann einen verzweifelten Baggerfahrer nun schon dabei an aus diesem Schlamassel wieder rauszukommen. Ich kann in aller Gemütlichkeit alles von der Couch aus beobachten, auf die ich mich zurückgezogen habe. Ändern lässt sich das ja eh nicht mehr und durch ein Glas Gin sieht auch alles nur halb so schlimm aus.

Der Bagger schrabbt an der Hauswand vorbei und geradewegs auf den weiß verputzen Pfeiler des Freisitzes zu. Noch ein Schluck zur Beruhigung. In einem Film würde das Publikum jetzt Bauchschmerzen haben vor Lachen. Mit viel Geschick schaffen es die Männer den Bagger freizubekommen ohne noch mehr anzurichten. Ein Wunder ist geschehen! Ich gehe raus, um mir das Ergebnis des Tages aus nächster Nähe anzusehen.

Die terrakotta-farbene Wand ist überseht mit grauen Streifen und am weißen Fensterrand schaut schon der Unterbau des Putzes hervor.

Letztlich bleiben nur zwei Dinge zu sagen:

  1. HAUSraster ist, wenn man´s krachen hört
  2. Willkommen zurück Mieses Karma!

Bis an’s Ende der Welt

 

Es hieß kein Berg ist hoch genug,
Um uns zu trennen –
Wir würden jeden Gipfel erklimmen.

Es hieß kein Fluss ist zu wild,
Um uns auseinander zu bringen –
Wir würden ihn bezwingen.

Es hieß kein Tal ist je zu tief,
Um uns loszubinden –
Wir würden es überwinden.

Nur dass wir unser Schweigen brechen
Und damit unsere Fehde –
Davon war nie die Rede

(Bonnie)